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Einzug der ersten Geflüchteten, Einladung zum Begegnungscafé und Bericht vom Runden Tisch der Gemeinde Michendorf

Liebe Michendorfer*innen,

am Dienstag Mittag war es soweit: die ersten Familien, Frauen und Männer aus Brück zogen in das Polygon ein. Wir waren mit einigen ehrenamtlichen Menschen vor Ort, um die Neu-Michendorfer*innen mit freundlichen Worten, Gesten und ein paar Blümchen willkommen zu heißen. Lesen Sie dazu auf unserer Homepage einen kurzen Bericht! Auch die PNN war vor Ort und hat einen schönen Artikel veröffentlicht

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Einladung zum ersten Begegnungscafé am Pfingstmontag ab 15:00 Uhr

Der erste wichtige Termin, den wir als AG-FiM anstoßen und organisieren, ist die Wiedereröffnung des Begegnungscafés im St.-Georgs-Haus (Langerwischer Straße 27A). Wir laden zunächst zu einem ersten Café-Termin am Pfingstmontag, den 10. Juni 2019, ein und wollen dann weiter sehen, ob und wie wir das verstetigen können. 

Wer mit beim Aufbau helfen möchte, komme bitte ab 14:00 Uhr. Beginn des Cafés soll ab 15:00 Uhr sein. Der Ramadan ist vorbei, alle können also essen und trinken. 

Schön ist es, wenn Sie einen Kuchen backen möchten oder sonstige Leckereien mitbringen wollen. Koordinieren Sie Ihre Beiträge gern mit der AG Café, die Sie unter der E-Mail-Adresse cafe@ag-fim.de erreichen können. Willkommen sind auch Getränke, ein wenig Spielzeug für die Kinder für eine Spielecke und ggf. Gesellschaftsspiele. Lassen Sie sich etwas einfallen - eine gute Gelegenheit, mit unseren neuen Miteinwohner*innen in Kontakt zu kommen! 

Für die Einladung der Bewohner*innen des Hauses Polygon über den Betreiber SAM sorgen wir. 

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Bericht vom "Runden Tisch Flüchtlinge" am Montag, den 3. Juni

Zum Runden Tisch am Vorabend des Bezuges der Gemeinschaftsunterkunft hatte die Gemeinde neben den ehrenamtlich Engagierten aus Vereinen, Feuerwehr, Kirchengemeinden und AG FiM wieder viele Hauptamtliche eingeladen - dieses mal direkt ins Polygon: Mitarbeiter*innen im Auftrag des Kreises, Vertreter*innen des Brandschutzes, der Michendorfer Schullandschaft, insbesondere aber der Geschäftsführer des Vereins SAM (Soziale Arbeit Mittelmark) Johannes Blatt, der das Haus im Auftrag des Landkreises betreibt. Er hatte den Heimleiter Thomas Schäfer und eine Sozialarbeiterin mitgebracht. Herr Schäfer schilderte ausführlich den geplanten Ablauf des Einzuges, wies auf zu erwartende Schwierigkeiten hin und bat um vierzehn Tage Zeit, bis sich Alles und Alle sortiert haben werden. Besonders betonte er, wie wichtig es aus seiner Sicht für ein friedvolles Zusammenleben ist, wenn alle ehrenamtliche Aktivitäten – möglichst über die Ehrenamtskoordinatorin Frau Cayakar gebündelt – mit ihm und seinen Mitarbeitern abgesprochen werden. Dringend bat er darum, die Geflüchteten bei Anträgen, Formularen etc. immer nur in Rückkoppelung mit den Sozialarbeitern zu begleiten.

Die konkreten Bedarfe für ehrenamtliches Engagement werden sich in den nächsten Wochen herauskristallisieren. Für Dinge wie Hausaufgabenhilfe, Deutsch – Konversation … steht im Haus eigens ein Raum zur Verfügung; eine Ehrenamtsvereinbarung mit dem Kreis gewährt Versicherungsschutz. Größere gemeinsame Aktionen wie z.B. das Begegnungscafé sollen auf Bitten des Kreises außerhalb stattfinden.

Die Vertreter*innen der Schulen äußerten ihre große Sorge, dass die Beschulung der Kinder sich sehr schwierig gestalten werde, da in Michendorf und Umgebung bereits jetzt keine Plätze mehr zur Verfügung stünden: „Es passt einfach keine Bank mehr in die Klassenräume.“ Die Kreismitarbeiter und auch Herr Blatt versprachen, das beim Kreis und beim Schulamt zeitnah noch einmal deutlich zu machen, damit rechtzeitig andere Lösungen gefunden werden. 

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Bei Fragen und Anmerkungen gilt wie immer: Senden Sie uns gern eine Mail!

Ihre Arbeitsgruppe Flüchtlinge in Michendorf

c/o
Evangelisches Pfarramt Neu Langerwisch
Neu-Langerwisch 12
14552 Michendorf OT Langerwisch