Mihrican Cayakar, unsere Ehrenamtskoordinatorin, stellt sich vor

Gerne möchte ich mich endlich bei Euch vorstellen.

IMG-20190618-WA0008Ich bin seit dem 14. April 2019 für die Ehrenamtskoordination in der Flüchtlingsarbeit in Michendorf im Auftrag des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e.V. beschäftigt. Ab August ist geplant, dass ich zusätzlich die Stelle der Integrationsfachkraft für das Familienzentrum Michendorf besetzen werde. Daher ist mein Büro im Familienzentrum Michendorf.

Bislang habe ich für die Caritas in Berlin im Bereich des Kinder- und Jugendhilfezentrums gearbeitet. Die letzten fünf Jahre konnte ich Erfahrungen in der Krisenarbeit mit Kindern und Jugendlichen erwerben.

Zusätzlich arbeite ich seit einigen Jahren als Psychodrama-Leiterin und biete thematisch verschiedene  Seminare an. Mit jungen Mädchen arbeite ich psychodramatisch an ihren Themen, die sie in ihren unterschiedlichen  Entwicklungsphasen  beschäftigen bzw. hindern.

Ich freue mich sehr auf die Herausforderung,  mit Euch als engagierte Michendorferinnen und  Michendorfer, ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam eine gute Integration hinbekommen!

Mihri Cayakar

Café der Begegnung im Haus St. Georg am Pfingstmontag

Wir, die AG FiM, hatten eingeladen, die katholische Gemeinde in Michendorf ihr überaus gastliches Haus zur Verfügung gestellt und viele, viele kamen, am Pfingstmontagnachmittag, ins erste „Café der Begegnung“ für die Menschen, die am 4. Juni in die neue Gemeinschaftsunterkunft im „Haus Polygon“ in Michendorf eingezogen waren: Aus Kenia und Michendorf, aus dem Tschad und aus Stücken, aus Iran und Langerwisch, aus Marokko und Wilhelmshorst, aus der Türkei und aus Wildenbruch…

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Zuzug der Michendorfer Neubürger am 04.06.2019

Unglaublich, aber wahr: am 04. Juni sind auf zwei Anreisezeiten verteilt 99 Menschen aus Brück am Haus Polygon eingetroffen. Sie werden die Gemeinschaftsunterkunft nun „in Besitz nehmen“, sich mit den neuen Verhältnissen im Haus und dann sicher auch schnell in der Umgebung vertraut machen – hoffentlich in Ruhe ankommen.

Eine erfreulich vielfältige Gruppe Ehrenamtliche hatte sich schon um 10:30 Uhr am Polygon versammelt, allein, die Ankunft des ersten Busses verzögerte sich bis 12 Uhr. Also ging der ein oder andere noch eine Runde durch Michendorf – um 12 Uhr waren nahezu alle wieder da, um die Neubürger miIMG_8015t einem Lächeln und einem Blümchen zu begrüßen.

Sichtlich erschöpft bereits vom Start in Brück kamen die Menschen auf das Haus Polygon zu: drei junge Familien mit mehreren kleinen Kindern und einige Mütter mit ganz kleinen Säuglingen. Betreten des Hauses war nur nach Aufruf erlaubt: so hoffte der Heimleiter, die Zimmerzuweisung und die ersten Hinweise zur Unterkunft in Ruhe mit kleinen Gruppen abzuarbeiten.

In einem kleinen Streifen Schatten lehnten die jungen Mütter mit ihren Säuglingen an der Wand und warteten ruhig und geduldig auf ihren Moment des Einzuges. Träge, schleppend, mit viel Warterei verbunden nahm das Geschehen seinen Gang. Und so war nach dem ersten „Welcome“ für die Ehrenamtlichen kaum etwas zu tun, die Sozialarbeiter der SAM (Soziale Arbeit Mittelmark) bedankten sich für die Bereitschaft und entließen uns nach Hause.

Imina Schopper 

Persönlicher Bericht von der Einwohnerversammlung im Polygon am 7. Mai 2019

Die Gemeinde Michendorf hatte zu einer Einwohnerversammlung im ehemaligen SensConvent-Hotel geladen. Dieses Haus hatte der Landkreis vor gut zwei Jahren gekauft, um dort ein Übergangswohnheim für Geflüchtete einzurichten. Es hat bis zum Frühling 2019 gedauert, bis der Landkreis in der Situation war, dieses Haus nutzen zu wollen und zu können – nun steht der Einzug von bis zu zunächst 100 im Juni, später 240 Geflüchteten kurz bevor. Der Landkreis veröffentlichte im Nachgang ein paar Zahlen und Daten zur neuen Unterkunft, der mittlerweile bekannte neue Träger Soziale Arbeit Mittelmark e.V., der Heimleitung und Sozialarbeiter stellt, ist mitten in der Vorbereitung.

Hier nun ein persönlicher Bericht aus unserer Mitte von der Einwohnerversammlung:

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Neues Beratungsangebot für Geflüchtete in Michendorf im Haus St. Georg

Seit dem 17. Juli betreibt der Internationale Bund (IB Berlin-Brandenburg gGmbH – Betrieb Brandenburg Nordwest, Bereich Brandenburg an der Havel – Team Flüchtlingshilfen) in Michendorf einen kontinuierlichen und zielgruppenspezifischen Beratungsfachdienst für Asylbewerber, anerkannte Asylberechtigte, Kontingentflüchtlinge und Spätaussiedler. Er hat seine Zelte im Haus St. Georg in der Langerwischer Str. 27a in Michendorf aufgeschlagen und ist dort dreimal in der Woche für Geflüchtete aus dem Landkreis Potsdam Mittelmark vor Ort zu erreichen. Die Beratung findet im Auftrag des Landratsamtes Potsdam-Mittelmark statt. Beraten wird kostenlos zu allen Fragen des Alltags Geflüchteter im Landkreis.

Der Beratungsdienst befindet sich im Aufbau, eine Internetpräsenz besteht noch nicht. Nachfolgend alle bisher bekannten Informationen:  Neues Beratungsangebot für Geflüchtete in Michendorf im Haus St. Georg weiterlesen

Bericht vom Zuckerfest: Fastenbrechen nach dem Ramadan im Café der Begegnung

Am 26. Juni eröffnete das Café der Begegnung der AG FiM im St. Norbert-Haus wieder seine Pforten. Es soll nun wieder jeden vierten Montag im Monat ein Café der Begegnung stattfinden verbunden mit der Möglichkeit, die immer zaCafe der Begegnung Juni ohne Menschen Kopiehlreicher werdenden neuen
Michendorfer Mitbürger kennenzulernen, Hilfen zum Zurechtkommen im deutschen Alltag anzubieten und Tandems zu bilden – zu beiderseitigem Nutzen.

Die Eröffnungsfeier hatte einen besonderen Anlass: Es wurde Fastenbrechen mit dem
Zuckerfest nach dem Ramadan gefeiert! Hierzu hatten vor allem die syrischen Nachbarn aufgetafelt.Zwei TeilnehmerInnen, einer aus Syrien, eine aus Deutschland, beide aus Michendorf, ha
ben das erste „Café der Begegnung“ zum Zuckerfest so erlebt:

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Neuer Ehrenamtskoordinator für Michendorf

Drei Fragen an Matthias Klockenbusch, seit Oktober – als Nachfolger von Johanna Uminski – Ehrenamtskoordinator in Michendorf, vorerst bis zum 19. Dezember.

Vielleicht kurz zu Ihnen? 

Mmatthias-klockenbuschein Name ist Matthias Klockenbusch, ich bin Dipl.Soz.Päd./Arb., bislang mit den Schwerpunkten Selbsthilfe, Freiwilligendienste, Verbandsarbeit; arbeite aber auch als freier Trainer (bzw. Theaterpädagoge). Ich bin 46 Jahre alt und wohne in Berlin-Friedrichshain.

 

Wissen Sie schon, wie es mit der Stelle weiter geht?

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Netzwerktreffen der Flüchtlingsinitiativen der Region in Michendorf am 12. September 2016

Unter dem Titel: „Bedarfe sehen – Hilfe anbieten. Engagement für Flüchtlinge in Michendorf und Umgebung“ hatte die AG FiM zu einem Netzwerktreffen in das Café der Begegnung eingeladen. Gefolgt waren der Einladung Ehrenamtliche aus verschiedenen Orten im Landkreis Potsdam Mittelmark, die aus ihren Initiativen der Arbeit mit Geflüchteten berichteten.

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Netzwerktreffen der AG FiM am 12. September 2016

Die AG Flüchtlinge in Michendorf lädt ein:

Bedarfe sehen – Hilfe anbieten. Engagement für Flüchtlinge in Michendorf und Umgebung

Der Auszug der Flüchtlinge aus der Michendorfer Turnhalle ist nun bereits ein Jahr her. Seitdem bereiten sich in Michendorf und seinen Ortsteilen viele Menschen darauf vor, neue Nachbarn in unserer Kommune willkommen zu heißen. Es verdichteten sich die Zeichen, dass im Gebäude des ehemaligen Sens Convent Hotel bis zu 250 Flüchtlinge untergebracht werden könnten. Doch bisher geschah nichts und so wird es in naher Zukunft auch bleiben.

Das sieht in unserer Umgebung ganz anders aus: In Ferch, in Neuseddin, in Potsdam, überall dort leben geflüchtete Menschen und überall dort gibt es auch Bedarf an ehrenamtlichem Engagement.

Wir laden Sie ein, am Montag, den 12. September um 18 Uhr in das Haus St. Georg, Langerwischer Str. 27A, 14552 Michendorf, zu kommen.

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Michendorf hat eine Ehrenamtskoordinatorin: Wir stellen sie vor!

Seit Ende Mai 2010.03.15-Johanna-Uminski-kleinist sie da, unsere Ehrenamtskoordinatorin Johanna Uminski. Die Teilzeitstelle ist derzeit befristet bis zum Ende des Jahres. Es besteht jedoch große Hoffnung, dass der Vertrag auch über den Jahreswechsel hinaus verlängert wird.

Die Mittdreißigerin, gelernte Journalistin, ist in Hessen geboren und lebt mit ihrer Familie seit knapp einem Jahr in Brandenburg, seit kurzem in Borkwalde.

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